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Wann darf ich eine "Ameise" bzw. Mitgänger Flurförderzeug fahren.



Die Antwort gleich zu aller erst: nach einer Unterweisung.



Hier die Erklärung dazu:



Mitgänger- Flurförderzeuge sind für den innerbetrieblichen Transport und die Handhabung von Waren in Lager- und Logistikumgebungen konzipiert. Sie bieten eine Vielzahl von Modellen und Ausführungen, darunter manuelle Handhubwagen sowie elektrisch betriebene Varianten für effizienteren und einfacheren Materialtransport. Diese Geräte zeichnen sich durch ihre Robustheit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit aus und tragen dazu bei, logistische Prozesse in Unternehmen zu optimieren.


Die gesetzliche Grundlage:

Was der Unternehmer genau veranlassen muss, bevor er eine Person mit dem fahren von einem Mitgänger Flurförderzeug (Ameise) beauftragt wird, finden Sie hier:


1) DGUV Vorschrift 68 §7, Absatz 2

2) DGUV Grundsatz 308-001, Abschnitt 1.2

3) TRBS 1116, Absatz 3.2 (5)


Was genau muss nun gemacht werden:

1) Der Unternehmer prüft, ob die Person geeignet ist (Körperlich und geistig). - DGUV Vorschrift 68 §7, Absatz 2

2) Der Unternehmer unterweißt den Mitarbeiter. - DGUV Grundsatz 308-001, Abschnitt 1.2

3) Der Unternehmer beauftragt den Mitarbeiter schriftlich. - TRBS 1116, Absatz 3.2 (5)


Was ist eine Unterweisung:

Die Begriffe "Unterweisung" und "Einweisung" sind im Kontext von Gesundheits- und Arbeitsschutz relevant, insbesondere wenn es um die Sicherheit am Arbeitsplatz geht.


Unterweisung:

  - Die Unterweisung bezieht sich auf die systematische Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die Mitarbeiter benötigen, um ihre Arbeit sicher und gesundheitsbewusst auszuführen.

  - Die gesetzliche Grundlage für Unterweisungen in Deutschland findet sich beispielsweise im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Gemäß §12 ArbSchG ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu unterweisen. Dies umfasst Themen wie Gefährdungsbeurteilung, Schutzausrüstung, Verhalten im Notfall usw.


Einweisung:

  - Im Gegensatz dazu bezieht sich die Einweisung darauf, dass eine Person spezifisch in den Umgang mit bestimmten Geräten, Maschinen oder Arbeitsbereichen eingeführt wird. Die Einweisung ist oft praxisorientierter und konzentriert sich darauf, wie eine konkrete Aufgabe oder Tätigkeit sicher durchgeführt werden kann.

  - Auch hier können gesetzliche Vorgaben eine Rolle spielen. Zum Beispiel kann es notwendig sein, Mitarbeiter in den Umgang mit speziellen Maschinen gemäß den Bestimmungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) einzuführen.


Beide Konzepte, Unterweisung und Einweisung, sind wichtig, um die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten und die gesetzlichen Anforderungen im Bereich Arbeitsschutz zu erfüllen.



Gerne führe Ich die Unterweisung in Ihrem Unternehmen durch.

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